Haartransplantation Methoden

Haartransplantation Methoden

Geheimratsecken, lichtes Haar oder gar kahle Stellen: etwa jeder zweite Mann leidet unter Haarausfall. Eine Haartransplantation ist eine Möglichkeit, um kahle Stellen zu Kaschieren.

FUT Methode
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Ein schmaler Haarstreifen wird entnommen
Behandlungsdauer 3-4 Stunden
Haare müssen nicht rasiert werden
lange Narbe am Hinterkopf
Methode ist veraltet und wird von den Fachärzten seit über 8 Jahren nicht mehr durchgeführt
FUE Methode
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Die Haarwurzeln werden einzeln mit einer Titanspitze entnommen
Behandlungsdauer 5-9 Stunden
Haare müssen auf 2-4 mm gekürzt werden
sehr feine kleine Narben
Manuelle Haarentnahme
Mikromotor Haarentnahme
FUE GOLD Methode
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Die Haarwurzeln werden einzeln mit einer goldenen Hohlnadel entnommen. Diese wird nach jeder Operation entsorgt
Behandlungsdauer 5-9 Stunden
Haare müssen auf 2-4 mm gekürzt werden
kaum Narben sichtbar, da die goldene Hohlnadel feiner ist

Die Entnahmetechnik ist eines der wichtigsten und ausschlaggebenden Kriterien einer Haartransplantation: Es kommt nicht in erster Linie darauf an möglichst viele Grafts zu entnehmen, entscheidend ist vielmehr die Qualität der Haarwurzeln um eine hohe Anwachsrate zu erreichen.

Die FUE Methode ist international seit mehreren Jahren die modernste Methode der Haartransplantation. Bei dieser beliebten Methode wird nicht ein Haarstreifen – wie bei der FUT-Technik–, sondern immer nur eine follikulare Einheit, sogenannte Grafts entnommen. Ein Graft kann 1-4 Haarwurzeln enthalten.

Wird die FUE-Entnahmetechnik genutzt, spielt die Größe der Punchnadel bzw. die gewählte Punchnadel eine entscheidende Rolle um die Spenderfläche so wenig wie möglich zu schädigen. Je feiner die Punchnadel um so geringer ist die entstehende Hautverletzung im Spenderbereich und um so weniger ist die Entnahme später sichtbar. Natürlich ist bei der Auswahl der Punchnadel die Stärke Ihres Haares sehr wichtig.

Voraussetzungen für eine Haartransplantation:

  • Patient ist bei bester Gesundheit (Kein HIV, Hepatitis etc.)
  • Kein stress- oder krankheitsbedingter Haarausfall
  • Genügend Spenderfläche um die kahlen Stellen abzudecken