Mehr Lebensqualität durch Zahnimplantate
Ein strahlendes Lachen mit gesunden und vollständigen Zahnreihen dokumentiert Lebensfreude, vermittelt Selbstbewusstsein und Jugendlichkeit. Zahnverluste durch einen Unfall oder Erkrankungen dagegen sind nicht nur schmerzhaft, sondern belasten das Selbstbewusstsein sowie die Psyche. Die Lebensqualität im Berufs- und Privatleben wird häufig eingeschränkt. Implantate als Zahnersatz steigern nach den Erfahrungen der Zahnspezialisten in der Medibeauty Klinik in Istanbul die Lebensqualität des Patienten.
Es handelt sich dabei um die sinnvollste Methode, um Zahnlücken oder einen komplett zahnlosen Kiefer so schonend und so ästhetisch wie möglich zu behandeln. Implantate kommen aber auch nicht zwingend erst bei einem Zahnverlust in Frage. Denn in manchen Fällen ist es durchaus sinnvoll, einen nicht erhaltungswürdigen Zahn ganz bewusst zu entfernen. Dies kann beispielsweise bei einer vorliegenden Parodontitis im fortgeschrittenen Stadium der Fall sein. Sie sind eine ausgezeichnete Alternative für Zahnbett-Erkrankungen, bei Parodontose, Karies oder eben bei Zahnverlust durch Unfälle.
Implantate sind mit höchster Präzision gefertigte künstliche Zahnwurzeln, die aus einem körperverträglichen hochreinen Titan bestehen. Dieses Metall ist besonders gewebefreundlich und biokompatibel. Implantate bilden mit dem Knochen einen sicheren Verbund, die so genannte Osseo-Integration. Auf die Titanwurzel können Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden und erlauben anschließend wieder ein strahlendes Lachen.
Aufbau und Integration des Zahnimplantats
Zahnimplantate bestehen aus drei Teilen: der Implantatkörper, der im Knochen verankert ist. Darauf folgt der Halsteil und anschließend die sichtbare Krone. Man unterscheidet feste und herausnehmbare Zahnimplantate. Die Entscheidung fällt der Zahnchirurg nach der Art der eingesetzten Krone, dem eigentlichen Zahnersatz. Das Zahnimplantat wird genau dort eingepflanzt, wo sich vor dem Zahnverlust die eigene Zahnwurzel befand.
An der Durchtrittstelle der Mundschleimhaut befindet sich der Halsteil des Implantats. Er zeichnet sich durch perfekte Glätte aus, damit sich die Mundschleimhaut so dicht wie möglich anlagern kann. Das verhindert den Zugang von Bakterien zum Kieferknochen, die dort Entzündungen verursachen können. Zum Schluss wird die Zahnkrone auf den Kopf des Halsteils aufgeschraubt oder geklebt. Das Zahnfleisch wird durch einen Schnitt an der vorgesehenen Stelle geöffnet.
Mit speziellen Bohrern und unter ausreichender Kühlung mit steriler Kochsalzlösung wird der Kieferknochen für die geplante Position und Implantatgröße aufbereitet. Nach drei bis acht Monaten ist das Implantat im Knochen eingewachsen. Viele Implantatsysteme verfügen über ein Schraubengewinde. Mit einer Ratsche schraubt der Chirurg das Implantat in den Bohrkanal. Anschließend wird eine sogenannte Einheilkappe auf die künstliche Zahnwurzel geschraubt und die Schleimhaut wieder vernäht. Alternativ wird ein kleiner Pfosten aufgebracht, der zur direkten Zahnfleischformung dient. Manchmal kann das Implantat auch sofort mit einem provisorischen Zahnersatz versorgt werden.
Unterschiedliche Zeitpunkte für die Implantation
Ist der Zahn entfernt, kann die künstliche Zahnwurzel umgehend in das erhaltene Zahnfach eingepflanzt werden. Zahnfleisch, Knochen und Gewebe bleiben so meistens erhalten. Ist der Kiefer jedoch durch akute Parodontitis oder durch starken Knochenabbau betroffen, sollte vorher ein Knochenaufbau erfolgen. Bei diesem verzögerten Sofortimplantat wird das Implantat nach ca. 6 bis 12 Wochen in das ehemalige Zahnfach eingesetzt. In dieser Zeit können Entzündungen ausheilen und das Risiko eines frühzeitigen Implantatverlustes reduziert. Handelt es sich jedoch um große Entzündungen im Bereich des Zahnfachs, können bei einer sogenannten Spätimplantation drei und mehr Monate nach der Zahnextraktion vergehen.