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FUT-Technik

Veraltete Technik bei Haartransplantation

Haartransplantation FUT Technik

Das alte Minimikrograft-Verfahren gilt mittlerweile schon als überholt. Auf der ganzen Welt hat die Follikel-haartransplantation einen großen Fortschritt gemacht. Hier werden die wesentlichen Eigenschaften zu der modernen Haarübertragungsmethode und zu der Follikel Unit Haartransplantation beschrieben.    

Haartransplantation FUT Technik

max. 1200 Grafts
Entnahme moglich

FUT

Haartransplantation FUE Technik

max. 4000 Grafts
Entnahme moglich

FUE

Was ist eine FUT Behandlung?

Um die Haartransplantation im Ergebnis beständig und dauerhaft zu erhalten, werden Haarwurzeln benötigt, die später nicht wieder ausfallen werden. Dies ist im Nackenbereich der Fall. Sicher haben Sie schon oft beobachtet, dass dem Großteil der Menschen im Nacken keine Haare ausfallen (Spenderfläche).

Es werden Haarwurzeln vom Nackenbereich, also von der beständigen Stelle gegen Haarausfall als Band bzw. als Hautstreifen entnommen und unter einem Mikroskop in 2’er und 3’er Follikel Units aufgeteilt. Hier wird darauf geachtet, dass die Ganzheit des Haares nicht beeinträchtigt wird. Ein Follikel Unit ist nichts anderes als ein Haarbüschel, formiert zu 2-5 follikularen Einheiten. So wachsen nämlich die menschlichen Haare, und nicht wie man zunächst von außen vermuten könnte, in Reihe und Glied. Diese Haar Units können in großen Mengen entnommen werden. Da sie nicht zerstört werden, ist eine dichtere Haareinpflanzung bzw. Haartransplantation möglich.

Bei einem genetischen Haarverlust wird der beeinträchtigte Bereich an der Kopfhaut mit der Zeit durch kleine „Miniatur“ Haare bedeckt. Miniatur deshalb, weil diese kürzer sind und einen kleineren Durchmesser als gesunde Haare haben. Follikel Units wirken unter dem Mikroskop betrachtet auf der Kopfhaut als wachsende Haargruppen und eignen sich daher sehr für eine Haartransplantation oder Eigenhaarverpflanzung.

Wie wird eine Follikel Unit gewonnen?

Als Erstes muss die Anzahl der benötigten Follikel Units berechnet und die Dichte für die Stelle herausgefunden werden, wo Haare eingepflanzt werden. Hierzu werden die notwendigen Berechnungen durchgeführt, um später nach der Haartransplantation die erwünschte Haardichte erhalten zu können.

Im Anschluss daran werden die sogenannten Grafts an der hinteren Seite der Kopfhaut anhand chirurgischer Eingriffe entnommen. Nun ist es wichtig, dass die Follikel Units nicht beschädigt werden und hierzu die richtige Technik der Follikel Unit Übertragung angewandt wird. Um dies zu gewährleisten wird das Gewebe einteilig entnommen. Für diese Technik werden anders als bei der Mikrograft-Methode Multispitzen-Messer eingesetzt. So ist garantiert, dass die Zerstörung der Follikel Units vermieden wird und die Haarfollikel dabei nicht zu klein geschnitten werden.

Beim letzten und ebenfalls sehr wichtigen Schritt wird die Spenderstelle geschlossen. Dies geschieht dadurch, dass der mittlere Bereich an dem ein Band herausgeschnitten worden ist, vernäht wird. 15 Tage nach der Haartransplantation können die Fäden gezogen werden. Die Narbe wird kosmetisch vernäht, dass heißt wenn Sie die Haare nicht zu kurz tragen, ist die Narbe nicht sichtbar.

Die oben beschriebene FUT Methode erzielt bei einer Haartransplantation besonders natürliche Ergebnisse. Das kommt daher, dass die natürliche Ganzheit der Kopf- und Haarstruktur durch die durchgeführte Haartransplantation nicht beschädigt wird.

Vorteile der FUT Technik:

  • Innerhalb kürzester Zeit können bis zu 1500 Grafts entnommen und transplantiert werden
  • Die Entnahme ist in ca. 15 Minuten beendet (Bei der FUE-Technik: Dauer etwa 3-4 Stunden)

Nachteile der FUT Technik:

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff, sind bei der Haartransplantation mit der FUT Methode Nähte erforderlich. Dies ist von Nachteil, wenn nach der Haartransplantation die Haare zu kurz getragen werden und dadurch dann im Nacken ein dünner Narbenstreifen sichtbar wird.

Eine Entnahme über 1500 Grafts ist fast nicht möglich!

Die Risiken wie z. B. Entzündungsgefahr, Verletzung von Blut- und Nervenbahnen sind wesentlich höher als bei der FUE-Methode.

Es ist eine Nachbehandlung in Deutschland notwendig (Verbandswechsel, Fäden ziehen, Kontrolle) - hier würden zusätzliche Kosten entstehen, da die Krankenkasse diese Kosten nicht übernimmt.