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Medsil Magenballon

Bei Medsil handelt es sich um ein Magenballonsystem, das eine vorübergehende Magenverkleinerung und damit ein frühzeitiges Sättigungsgefühl beim Patienten auslöst. Vor der Behandlung prüft der Spezialist in der Türkei die generelle Eignung des Patienten für eine Magenballon-Behandlung. Im Rahmen der Voruntersuchung erklärt der Arzt den kompletten Behandlungsablauf und nimmt sich Zeit für persönliche Fragen.

Einsetzen und Entfernen des Medsil Magenballons

Der Medsil Magenballon wird im Zuge einer Magenspiegelung eingebracht. Dazu wird der Patient sediert. Anschließend wird ein dünner flexibler Schlauch durch die Speiseröhre bis zum Magen eingebracht. Bevor der Magenballon eingesetzt wird, werden Speiseröhre und Magen gespiegelt. Während der Magenspiegelung schiebt der Arzt ein Endoskop durch den Mund über die Speiseröhre bis zum Magen vor. Es verfügt über eine Lichtquelle und eine Kamera. So kann der Arzt die Speiseröhre und den Magen auf krankhafte Veränderungen untersuchen. Diese Untersuchung erlaubt, krankhafte Veränderungen auszuschließen, die gegen den Einsatz eines Magenballons sprechen.

Zum Einsetzen des Ballons zieht der Arzt das Endoskop zurück und schiebt den zusammengefalteten Magenballon an einem Schlauch in den Magen vor. Hat der Ballon den Magen erreicht, kontrolliert der Arzt mit dem Endoskop die optimale Position. Anschließend wird der Ballon durch den Schlauch mit etwa 400 bis 700 Millilitern blau gefärbter Kochsalzlösung gefüllt. Der Arzt zieht den Schlauch ab und kontrolliert nochmals via Endoskop die Platzierung des Ballons. Bereits am gleichen Tag wird der Patient entlassen. Da es in den ersten Stunden und Tagen zu Übelkeit und Erbrechen kommen kann, empfiehlt sich eine Eingewöhnungszeit mit einigen Tagen Ruhe. Zudem besteht die erste Woche nach dem Eingriff ausschließlich aus flüssiger Nahrung wie Tee, Bouillon und Saft.

Nach sechs Monaten wird der Medsil Magenballon wieder über eine Magenspiegelung entfernt. Dabei wird der Magenballon punktiert, die Kochsalzlösung abgelassen und die verbleibende Hülle des Magenballons durch die Speiseröhre eliminiert. Auch dieser Eingriff erfolgt ambulant und der Patient kann nach etwa zwei Stunden die Klinik verlassen.

Erfolgsaussichten einer Medsil Magenballon-Behandlung

Der Erfolg einer Medsil Magenballon-Behandlung über einen 6-monatigen Zeitraum besteht in einem Gewichtsverlust von bis zu 25 Prozent. Dennoch muss der Patient berücksichtigen, dass ein Magenballon keine Garantie für Gewichtsverlust darstellt. Um das Zielgewicht zu erreichen, muss der Patient selbst aktiv werden. Solange sich der Medsil Magenballon im Magen befindet, wird das Essverhalten noch automatisch angepasst. In dieser Zeit muss sich der Patient darüber im Klaren werden, was gesunde Ernährung heißt und seine Essensgewohnheiten anpassen. Dazu gehört auch Bewegung, die zum alltäglichen Bestandteil des Lebenswandels gehören sollte. Nur dann stellt sich nach dem Ende der Behandlung kein Jojo-Effekt ein und die Pfunde können weiter purzeln.

Kosten für einen Medsil Magenballon

Die Kosten für einen Magenballon variieren von Anbieter zu Anbieter, sind jedoch deutlich geringer als die Preise für ein Magenband oder einen Magenbypass. Für einen Magenballon, der rund sechs Monate im Körper verbleibt, muss man mit Kosten um € 2.950 rechnen.

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Medsil Magenballon Häufige Fragen

Der Magenballon wurde als Hilfsmittel zur Gewichtsreduktion für Patienten entwickelt, die mindestens 40% über dem Normalgewicht liegen und die mit anderen Gewichtkontrollprogrammen gescheitert sind. Der Magenballon kann schon bei Übergewicht ab einem BMI von 25 eingesetzt werden und damit Adipositas verhindern. Die Behandlung hat sich besonders nützlich bei Patienten erwiesen, die einem erhöhten Risiko lebenswichtiger Operationen unterliegen. Der Einsatz eines Magenballons zur Gewichtsreduktion vor einem chirurgischen Eingriff kann die mit dem Übergewicht verbundenen Operationsrisiken erheblich verringern.

Beide Maßnahmen können ambulant durchgeführt werden. Es empfiehlt sich jedoch, sich zu den jeweiligen Behandlungen eine Fahrgelegenheit zu verschaffen.

In den ersten Tagen kann er zu Übelkeit und Unwohlsein führen, weil sich der Magen an den Ballon gewöhnen muss. Diese Beeinträchtigungen verschwinden in der Regel schnell wieder und man spürt in den Folgemonaten nichts von dem Magenballon.

Der Magenballon ist mit einer Natriumchloridlösung gefüllt, die für den Körper ungefährlich ist und in diesem Fall normal ausgeschieden wird. Der Ballon wird anschließend wie bei einer geplanten Entnahme durch die Speiseröhre entfernt.

Das ist möglich. Flüssigkeiten wie Alkohol oder Kakao sowie weiche Lebensmittel wie Nutella sind sehr kalorienreich. Werden diese in nicht vorgesehenen Mengen aufgenommen, kann eine Gewichtsabnahme mit dem Magenballon erfolgreich verhindert werden.